Video: Messeneuheit Handbike Adaptivbike PRO ACTIV REHAB Karlsruhe 2013

Das NJ1 Adaptivbike ist ebenso leicht wie stabil und zeichnet sich durch exzellente Fahreigenschaften aus.

Egal, ob zu einem Ausflug in die Stadt oder bei einer längeren Tour, das NJ1 Adaptivbike ermöglicht Ihnen stets ein leichtes, komfortables und unabhängiges Vorankommen ohne auf Ihren eigenen Rollstuhl zu verzichten.

Zudem steigern Sie mit dem Adaptivbike Ihr körperliches Wohlbefinden und Ihre Fitness. Hochwertige Schaltungs- und Bremskomponenten aus dem Fahrradbau sorgen für präzise Schalt- und Bremsvorgänge. Die Ausstattung des Handbikes ist variabel von Touren- bis Sportbike.

Zudem gibt es das NJ1 Adaptivbike mit elektrischer Unterstützung: Beim Kurbeln reicht der Unterstützungsgrad bis 300%. Ohne Kurbeln kann bis zu 6 km/h über den Daumenschalter gefahren werden.

Das NJ1 Adaptivbike ist auch sehr gut als Einsteigerbike geeignet. Es kann ggf. zu einem späteren Zeitpunkt als Antriebseinheit des NJ1 Kompaktbikes genutzt werden oder kann unter Umständen im Wechsel „Liegebike- Adaptivbike“ genutzt werden. Es ist auch eine umfangreiche Auswahl an Tetraplegiker-Zubehör erhältlich.

Leichtgewicht ab 8,3 kg und Packmaß ab 115 x 43 x 50,8 cm
? Geringer Kraftaufwand beim Fahren.
? Problemlose Verladung ins Auto und einfacher Transport.

Wahlweise Zentral- oder Frontadapter
? Zentraladapter: Befestigung unter der Sitzfläche an Achs- und Querrohr (bei Starrrahmen) oder am Faltmechanismus (bei Faltrahmen).
? Frontadapter: Befestigung an den vorderen Rahmenrohren. Für verschiedene Rohrdurchmesser einstellbar.
? Mit wenigen Handgriffen vom Rollstuhl abnehmbar.
? Bei Abkopplung kaum Mehrgewicht am Rollstuhl und keine Funktionseinschränkung des Rollstuhls (z.B. Faltmechanismus).
? Ein Adapter für alle PRO ACTIV Adaptivbikes, Zug- und Vorsatzgeräte nutzbar.

Optimale Anpassung an Anforderungen und Möglichkeiten des Fahrers
? Durch verschiedene Tretlagerstützen und Verstellmöglichkeiten am Adapter ist die fortwährende Anpassung an den Nutzer möglich.

Ständer (optional) während der Fahrt Platz sparend anklappbar
? Erleichterung des An- und Abkoppelns, da das Handbike in der benötigten Adaptionshöhe abgestellt wird.
? Im abgekoppelten Zustand steht das Handbike stabil.

Auswahl an verschiedenen Gangschaltungen
? Kettenschaltungen: Shimano Deore 27-Gang, Shimano Deore XT 27-Gang, Shimano Deore XT DYNA SYS 30-Gang.
? Nabenschaltungen: Shimano Nexus Inter 7 (7-Gang), Shimano Nexus Inter 8 (8-Gang), Shimano Alfine 11-Gang, Rohloff 14-Gang.
? Sonstige Komponenten auf Anfrage.

Effektive Bremsen
? Felgenbremse Shimano V-Brake
? Hydraulische Scheibenbremsen
? Rücktrittbremse

Doppelnutzungsfunktion an Rollstuhl und Chassis des NJ1 Kompaktbikes möglich
? Möglichkeit 1: Umstieg auf Liegebike zu einem späteren Zeitpunkt (zur perfekten Liegebikepositionierung ist eine Modifikation der Antriebseinheit und der Zukauf des Chassis notwendig).
? Möglichkeit 2: Temporäre Wechsel zwischen Adaptiv- und Liegebike möglich (es muss durch Ausprobieren getestet werden, ob dies behinderungsbedingt möglich ist).

Umfangreiche Tetra-Ausstattung
? Kipp- oder Kinnschaltung, Rücktrittbremse bei Naben- und Kettenschaltung, Kurbelfreilauf, Tetra-Schalengriffe, Tetra-Griffgabeln uvm.

Nachrüstung mit elektrischer Unterstützung/ Umrüstung zum Zuggerät
? Spätere Nachrüstung mit einem Nabenmotor möglich.
? Elektrische Unterstützung bis 24,9 km/h.
? Bis zu 6 km/h nur über Daumengas ohne Kurbeln.

Euer behindert-barrierefrei Team

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1 Kommentar. Hinterlasse eine Antwort

  • Michael Bilzer
    30. Juni 2020 8:23

    Hier einmal meine Geschichte:

    Ich habe das NJ1 mit BionX-motor und Doppelakku im Herbst 2018 bestellt. Ausgeliefert wurde es im späten Frühjahr 2019. Zu Beginn hatte ich Probleme mit der Schaltung, abspringender Kette und einer funktionslosen Anfahrhilfe. Nachdem das Sanitätshaus Brillinger in Tübingen keine Lösung hatte, wurde eine neue Schaltgarnitur bestellt. Da hier zunächst die falsche geliefert wurde hat sich die Reparatur über 6 Wochen gestreckt. Im Rahmen der Reparatur würde die Kette gekürzt um das Abspringen zu verhindern. Das Sanitätshaus erklärte mir, die Schaltung war bei der Auslieferung wohl defekt. Die Anfahrhilfe könnte nicht repariert werden. Dass der Bediensatellit für diese und die Schaltstufen an der komplett falschen Stelle in der Mitte am Rahmen anstatt an der Handkurbel sitzt, erwähne ich nur nebenbei, da Proactiv dies als in Ordnung erachtet und auch keine andere Lösung anbietet.
    Nach der Reparatur schaltet das Bike bei einem Klick entweder keinen Gang, einen Gang oder 2 Gänge hoch oder runter. Es vergeht keine Fahrt ohne Kettenabspringen. Dazu verliere ich Kleinteile wie z. B. die Stützrolle durch abvibrieren, da die Schrauben nicht gesichert sind.
    Im Juli geht einer der beiden Akkus kaputt und ich bringe ihn zum Sanitätshaus. Bis im September bekomme ich keinen neuen und ich fahre deshalb nur kurze Strecken in der Stadt. Hierbei verabschiedet sich die Bremse. Die Scheibe hat einen Schlag von 1,5 cm. Das Bike geht wieder für 3 Wochen zur Reparatur. Anscheinend haben bei der Montage Schrauben gefehlt oder sind abvibriert. Letztlich wird das Bike im September zur Durchsicht ins Werk abgeholt, da der 2te Akku auch schwächelt und bereits nach ca. 5 km bergauf leer ist. Man stellt mir das Husk-E zum Test zur Verfügung. Es dauert allerdings bis Dezember, bis ich es bekomme.
    Das Testbike habe ich bis Februar und fahre da. 120km. Ich schreibe einen Testbericht und bewerte das Husk-E positiv. Der zuständige Mitarbeiter will nun den Austausch organisieren. Leider zieht sich die Entscheidung hin.
    Im März bekomme ich dann nach 16 Wochen das generalüberholte NJ1. Der defekte Akku ist repariert, da BionX inzwischen pleite ist und kein neuer mehr verfügbar ist. Auch die Schaltung würde repariert und die Kette nochmals gekürzt. Der erste Eindruck ist sehr gut und ich fahre 2 Wochen Kurzstrecken. Mir fällt auf, dass der zweite Akku immer noch Kapazitätsprobleme hat. Hier wurde wohl nichts repariert. Nach 14 Tagen fällt der erste, reparierte Akku wieder komplett aus. Ich bringe ihn zum Sanitätshaus. Gleichzeitig schreibe ich an Proactiv, wann der Bikewechsel erfolgt. Man teilt mir mit, das man nicht verpflichtet sei, mir ein anderes Bike zu geben. Ausserdem sei ich selbst Schuld, da ich einen BionX Antrieb geordert habe, von dem man mir abgeraten habe. Dies stimmt allerdings nicht. Man hat mir diesen als den stärksten und stabilsten verkauft. Abgesehen davon, wäre es ja wohl sehr fragwürdig einen Antrieb zu verkaufen, von dem man nicht überzeugt ist. Ich bestehe also auf den Austausch, da die Reparaturen alle erfolglos waren. Der Mitarbeiter von Proactiv antwortet mir, ich soll mich ans Sanitätshaus wenden und nicht mehr ihn kontaktieren.
    Bis Ende März fahre ich mit nun mit einem Akku und auch nur sehr wenig, da ja der 2te Akku auch schwächelt. Die letzte Fahrt geht über 8 km. Hierbei springt die Kette wieder ab, nach 5 km ist der beim Start halbvolle Akku leer. Ich fahre mit Handkraft weiter. 1 km später macht der Antrieb seltsamen Geräusche. Obwohl er ja mangels Akkuleistung nicht benutzt wird, geht er kaputt. Ich mühe mich in die nächste Ortschaft und muss mit dem Auto abgeholt werden. Das Bike bringe ich direkt ins Sanitätshaus.
    Da man im Sanitätshaus nach einigen Wochen auch keine Auskünfte hat, schreibe ich an die beiden geschäftsführenden Brüder eine Email und bitte um Klärung. Keine Antwort.
    Nach 9 Wochen ohne Information melde ich mich bei Facebook an und schreibe wöchentlich kritische Beiträge auf der Homepage des Herstellers. Mit dem Sanitätshaus vereinbare ich, den Kauf rückabzuwickeln und sie wollen dies dem Hersteller mitteilen. Dies führt dazu, das mich nach inzwischen mehr als 3 Monaten ohne Bike einer der Geschäftsführer anruft um eine, wie er es nennt, vernünftige Lösung herbei zu führen. Leider gestaltet sich das Gespräch vollkommen anders. Er sieht bei mir und meinen Umgang mit dem Bike die Verantwortung für die Probleme, er kritisiert mein Verhalten bei Facebook und meint sogar, ich hätte mich ja bei ihm melden können, obwohl er eine email nicht beantwortet hat. Er erkennt an, dass in meinem Fall etwas unglücklich gelaufen sei, aber von einem Fehler aus seinem Haus erkennt er nichts. Er bietet mir jetzt doch den Tausch des Bikes an, wobei ihm wichtig ist, dass ich mit den Facebookbeiträgen aufhöre. Letztlich aber veranlasst mich der erbärmliche Service und auch die Haltung des GF während des Gesprächs bei meiner Entscheidung zur Rückabwicklung zu bleiben.
    Das Gespräch endet also ohne weitere Lösung, aber einvernehmlich mit der Vereinbarung, den Kauf rückabzuwickeln.

    Antworten

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