Oliver Fleiner, 51 Jahre, Diagnose Multiple Sklerose

Ein kleines bisschen Privates:

Seit 2006 wohnen wir -mein neunjähriger Sohn und ich in Kirchheim/Teck.

Wenn wir nicht Autos spielen, auf Lummerland oder in China unterwegs sind oder Blindschleichen und Molche beobachten, widme ich meine Zeit meinen griechischen Landschildkröten, treffe Freunde und plane Reisen. Natürlich sind meine Augen stets offen und meine Ohren gespitzt rund um das Thema www.behindert-barrierefrei.de.

Ein mittleres bisschen Krankengeschichte:

Nach dem ersten Verdacht auf Multiple Sklerose im Jahr 1995 folgten mehrere Reha-Aufenthalte, bevor ich im Jahr 2000 die gesicherte Diagnose erhielt. Weitere Reha-Maßnahmen erfolgten mit eher mäßigem Erfolg.

Als immer deutlicher wurde, dass ich meine damalige berufliche Tätigkeit nicht mehr ausüben konnte, absolvierte ich über die Deutsche Rentenversicherung eine zweijährige Umschulung in Heidelberg.
Im Jahr 2008 wurde ich aber letztendlich aufgrund meines sich stetig verschlechternden Krankheitsverlaufs erwerbsunfähig berentet.

Ein großes bisschen Dank:

…an alle – Familie, Freunde, Bekannte, Zufallsbekanntschaften,…- die bei der Gestaltung der Website durch Anregungen, Kritik, Lob,… so tatkräftige Unterstützung leisten. Danke dafür!!!

Multiple Sklerose kurz erklärt

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des Nervensystems, die ganz unterschiedlich verlaufen kann und meist im frühen Erwachsenenalter beginnt. Sie wird von den Ärzten oft auch Enzephalomyelitis disseminata (ED) genannt. Übersetzt heißt dies: eine im Gehirn und Rückenmark verstreut auftretende Entzündung.

Das Gehirn stellt eine Art Schaltzentrale dar, in der Signale über das Rückenmark zum Körper gesendet oder von dort empfangen werden. Diese werden von verschiedenen Nervenfasern geleitet, die ähnlich wie elektrische Kabel von einer Schutz- bzw. Isolierschicht umgeben sind. Diese Schutzschicht besteht aus einem Stoff, der Myelin genannt wird.

Entsteht ein Entzündungsherd im Bereich dieser Schutzschicht, können die Botschaften nicht so wirkungsvoll übertragen werden: MS-Erkrankte können dann zum Beispiel Kribbelmissempfindungen verspüren, vermehrt stolpern oder Schwierigkeiten beim Sehen bekommen.

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