Qualitätsprüfung in der Pflege: Neues Gesetz im November

Zum 1. November treten neue Richtlinien zur Qualitätsprüfung in der vollstationären Pflege in Kraft. Bisher bekamen die Pflegeheime reihenweise Bestnoten – auch wenn es an der Versorgung der Bewohner haperte. An diesen Bewertungen konnte man kaum ablesen, wie gut die Einrichtungen die insgesamt 700.000 Heimbewohner in Deutschland wirklich versorgten. So lag der Bundesdurchschnitt im September bei 1,2. Das soll sich mit einem neuen Pflege-TÜV ändern.

Qualität und mögliche Missstände werden künftig in einem zweistufigen Verfahren gemessen. Dafür müssen die Pflegeheime regelmäßig konkrete Daten erheben. Dazu zählen etwa die Häufigkeit von Druckgeschwüren, schwerwiegenden Sturzverletzungen oder Fixierungen der Bewohner ebenso wie Maßnahmen, um deren Mobilität, Selbstständigkeit, Kommunikation und soziale Kontakte zu fördern. Den Startschuss dazu gab es bereits im Oktober. Ab November wird es aber ernst. Dann müssen die Pflegeheime für jeden Bewohner jedes halbe Jahr messen und die Ergebnisse an eine Datenstelle melden.

Zusätzlich dazu sollen Prüfer der gesetzlichen und privaten Krankenkassen alle 14 Monate die Qualität der einzelnen Heime zu 24 Aspekten untersuchen. Dabei bewerten sie auch die Stimmigkeit der gesammelten Daten.

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