Pflegestufe Geld und Sachleistungen 2016

Pflegestufe 0 1 2 3 Geld und Sachleistungen

Pflegebedürftige Menschen erhalten 2015 mehr Geld. Im Folgenden sind die ab Januar 2015 geltenden Beträge dargestellt. Die Beträge für Menschen mit festgestellter erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz sind in ” orange ” dargestellt.

Alle Änderungen in Pflegegrade ab 2017 hier:

Pflegegeld monatlich:

Euro

Euro

Pflegestufe 0

 

123 €

Pflegestufe 1

244 €

316 €

Pflegestufe 2

458 €

545 €

Pflegestufe 3

728 €

728 €

 

Pflegesachleistungen         

monatlich bis zu:

Euro

Euro

Pflegestufe 0

231 €

Pflegestufe 1

468 €

689 €

Pflegestufe 2

1.144 €

1.298 €

Pflegestufe 3

Härtefall

1.612 €

1.995 €

1612 €

1.995 €

 

Tages- oder Nachtpflege    

monatlich bis zu:

Euro

Euro

Pflegestufe 0

231€

Pflegestufe 1

468 €

689 €

Pflegestufe 2

1.144 €

1.298 €

Pflegestufe 3

1.612 €

1.612 €

 

Vollstationäre Pflege           

monatlich bis zu 

Euro

Euro

Pflegestufe 0

231 €

Pflegestufe 1

1.064 €

1.064 €

Pflegestufe 2

1.330 €

1.330 €

Pflegestufe 3

Härtefall

1.612 €

1.995 €

1.612 €

1.995 €

 

Pflege in vollstationär.

Einrichtungen

Euro

Euro

Pflegestufen 1-3 

266 €

266 €

 

Wohngruppenzuschlag:

Euro

Euro 

Pflegestufen 0-3

205 €

205 €

Stand Januar 2015 

Zuschüsse zu Umbaumaßnahmen und Pflegehilfsmitteln

Ab 2015 werden die Leistungsbeträge für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen auf bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme erhöht. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel werden künftig mit bis zu 40 Euro im Monat bezuschusst.

Mehr Leistungen für Personen mit der Pflegestufe 0

Personen, deren Hilfsbedarf in der Grundpflege und und hauswirtschaftlichen Versorgung nicht der Pflegestufe 1 entspricht, die aber wegen Einschränkungen in der Alltagskompetenz Beaufsichtigung und Betreuung benötigen, erhalten ab 2015 auch Leistungen der Kurzzeitpflege sowie der Tages- oder Nachtpflege.

Leben sie mit anderen Pflegebedürftigen oder Personen mit der Pflegestufe 0 in einer Wohngruppe (z.B. einer Senioren- Wohngemeinschaft) zusammen, besteht Anspruch auf einen Wohngruppenzuschlag (205 Euro)

Weiter Verbesserungen zur Entlastung der pflegenden Angehörigen

Verhinderungspflege in der Häuslichkeit

Zur Entlastung der Pflegeperson stehen Pflegebedürftigen sowie Menschen in Pflegestufe 0 bis zu 6 Wochen 1.612 Euro zur Verfügung. Darüber hinaus können 50 Prozent der Leistung der Kurzzeitpflege d. h. bis zu 806 Euro jährlich, für die Verhinderungspflege übertragen werden. Das kommt allen zugute, die eine längere Ersatzpflege benötigen.

Kurzzeitpflege in zugelassenen Einrichtungen

Kurzzeitpflege kann bis zu 4 Wochen und bis zu einem Betrag von 1.612 Euro beansprucht werden. Wenn diese Leistung nicht ausreicht, kann der noch zur Verfügung stehende Leistungsbetrag für die Verhinderungspflege übertragen und der Leistungszeitraum um bis zu vier Wochen verlängert werden. Damit kann eine Unterbringung in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung bis zu acht Wochen und bis zu 3.224 Euro von der Pflegeversicherung finanziert werden.

Tages- und Nachtpflege

Wesentliche Verbesserungen ab 2015: Die Leistungen der Tages- und Nachtpflege werden nicht mehr auf Pflegesachleistungen oder Pflegegeld angerechnet.

Zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen

Mit den zusätzlichen Betreuungs- und Entlastungsleistungen werden aktivierende und qualitätsgesicherte Betreuungs- und Entlastungsleistungen finanziert, die die Pflegepersonen entlasten. Ab 2015 profitieren auch Pflegebedürftige, die rein körperliche Einschränkungen der Alltagskompetenz betroffen sind, von diesem Angebot.

Zu diesen Betreuungs- und Entlastungsangeboten gehören:

Tages- oder Nachtpflege, Kurzzeitpflege, besondere Angebote zur allgemeinen Anleitung und Betreuung oder Angebote der hauswirtschaftlichen Versorgung durch zugelassene ambulante Pflegedienste, anerkannte niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote (z.B. Betreuungsgruppen für Demenzkranke, familienentlastende Dienste, Tagesbetreuung in Kleinstgruppen)

Für die Kosten, die für die Nutzung dieser Angebote entstehen, werden monatlich 104 Euro erstattet, dies gilt auch für Personen mit einem erheblichen Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung. Haben diese einen erhöhten Bedarf an Betreuung, erhöht sich der monatliche Betrag auf 208 Euro. Wenn der Betrag nicht jeden Monat abgerufen wird, kann er auch angespart werden.

Tipp: Sie benötigen nur wenig Pflegesachleistungen durch Pflegedienste? Dann haben Sie ab 2015 die Möglichkeit, zur Finanzierung anerkannter niedrigschwelliger Angebote zusätzlich bis zu 40 Prozent des für Pflegesachleistungen vorgesehenen Budgets einzusetzen.

Vorheriger Beitrag
Video: Ab in den Urlaub trotz Pflegestufe Pflegegrad
Nächster Beitrag
2015 Arbeitsagentur Erfurt/Halle wirbt verstärkt um Jobs für Behinderte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus

I accept that my given data and my IP address is sent to a server in the USA only for the purpose of spam prevention through the Akismet program.More information on Akismet and GDPR.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

zwölf − 8 =

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0
Abonnenten bei YouTube Kanal barrierefrei1
Menü