Mit dem Rollstuhl tief ins Bahngleis gefallen

Zu einem folgenschweren Rollstuhl Unfall kam es am Hauptbahnhof.

Ein auf seinen Rollstuhl angewiesener 50-Jähriger wurde laut Polizei von seiner 42-jährigen Ehefrau aus dem Aufzug auf den Bahnsteig in Bielefeld gerollt. Während die Ehefrau sich um das Gepäck kümmerte, rollte der ungesicherte Rollstuhl auf dem leicht abschüssigen Bahnsteig auf die Bahnsteigkante zu und kippte von dort etwa 80 Zentimeter tief ins Gleisbett.

Die Ehefrau hatte das Fortrollen des Mannes noch bemerkt, konnte den Unfall aber nicht mehr verhindern. Der Rollstuhlfahrer prallte mit dem Kopf auf einen Schienenstrang und zog sich eine große Platzwunde im Bereich der Stirn zu.

Die Rettung und Erstversorgung erfolgte durch Reisende, die zur gleichen Zeit auf dem Bahnsteig auf ihren Zug warteten. Ein Rettungswagen brachte den Verletzten in eine Bielefelder Klinik.

Da der Unfall per Videoüberwachung auf dem Bahnsteig aufgezeichnet wurde, konnte eine Fremdeinwirkung vollständig ausgeschlossen werden. Der Zugverkehr wurde durch diesen Unfall nicht beeinträchtigt.

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