Inklusionsprojekt „Ulmer Spatz“ – Mehrere Behinderte werden zu Matrosen ausgebildet

Ausflugsschifffahrt
Ulm/Neu-Ulm. Zwei Jahre lag der „Ulmer Spatz“ auf dem Trockendock, seit gestern schwimmt er wieder auf der Donau.

Ein Tieflader brachte das Schiff aus den Donau-Iller-Werkstätten in Neu-Ulm zur Böfinger Halde, wo es mit Hilfe eines 80-Tonnen-Krans ins Wasser gelassen wurde. Die Lebenshilfe hatte das 13 Meter lange Boot, Baujahr 1935, vom langjährigen Donaukapitän Reinhold Kräss für 15.000 Euro gekauft, nachdem ihm vom Schifffahrtsamt Konstanz wegen gravierender Mängel die Zulassung entzogen worden war.

Die neuen Besitzer machten aus dem „Spatz“ ein Inklusionsprojekt, in das viele Spenden flossen. An der Generalüberholung beteiligten sich auch Behinderte, das Boot wurde entrostet, entkernt, mit neuem Motor ausgestattet und barrierefrei umgestaltet. Bis zur Wiederaufnahme der Passagierschifffahrt wird es noch etwas dauern. Die Schiffstaufe ist am 3. Mai, danach soll es regelmäßig Bootsausflüge auf der Ulmer Donau geben. Dazu bildet die Lebenshilfe Donau-Iller in den nächsten Wochen mehrere Behinderte zu Matrosen aus. Sie sollen langfristig einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz erhalten.

Vorheriger Beitrag
Rollstuhl Barrierefreies Hotel Sägerhof Tannheim Österreich barrierefrei
Nächster Beitrag
Rollstuhl Haus am Wald Langweiler barrierefrei

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

9 − sieben =

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0
Abonnenten bei YouTube Kanal barrierefrei1
Menü