Inklusion – Kirchentag in Stuttgart – Gesprächsrunde mit der Behindertenbeauftragten, Verena Bentele

Die Diakonie Württemberg plant für den Kirchentag in Stuttgart unter anderem eine Gesprächsrunde mit der Behindertenbeauftragten der Bundesrepublik, Verena Bentele, und eine bunte Parade in der Stadt.

Stuttgart – „Die Mitte ist bunt“ – unter diesem Motto wirbt die Diakonie Württemberg auf dem Evangelischen Kirchentag in Stuttgart für ein integratives und lebendiges Miteinander der Gesellschaft. „Inklusion ist ein mittlerweile überstrapazierter Begriff. Wir versuchen es einmal anders auszudrücken“, erklärt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, warum die Diakonie inzwischen lieber vom „Reinholen“ in die Mitte der Gesellschaft spricht. „Ein Kirchentag ohne Menschen, die davon erzählen, wie sie vom Rand wieder in die Mitte des Lebens und der Gesellschaft gefunden haben, ist vielleicht ein Bildungsbürgertreffen, aber kein Kirchentag“, findet der Diakonie-Vorstandsvorsitzende Kaufmann. Der diakonische Gedanke sei ein integraler Bestandteil des Christentreffens.

Mit einem reichhaltigen Programm will die Diakonie ihr Leitbild während des Kirchentags mit Leben füllen. Das beginnt am 3. Juni mit der Schlussetappe der Brot-für-die-Welt-Fahrradtour, die in Esslingen startet und um 14 Uhr an der Stuttgarter Leonhardskirche im Leonhards-Viertel endet.

Zwischen 4. und 6. Juni kann die Diakonie einige prominente Persönlichkeiten zu Gesprächsrunden im Leonhardsviertel begrüßen. Das sind SWR-Legende Matthias Holtmann, der aus seinem Buch „Porsche, Pop und Parkinson“ liest (4. Juni, 13 Uhr); Verena Bentele, mehrfache Paralympics-Goldmedaillengewinnerin und Behindertenbeauftragte der Bundesregierung (5. Juni, 12.15 Uhr); der Berliner Autor Raul Krauthausen, der seine Glasknochenkrankheit humorvoll im Buch „Dachdecker wollte ich eh nie werden“ behandelt (5. Juni, 15.30 Uhr); der langjährige Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, heute Berater eines Spezialisten für behindertengerechtes Fahren (5. Juni, 11.15 Uhr); Carmen Würth, Ehefrau des „Schraubenkönigs“ Reinhold und Mutter eines behinderten Jungen (6. Juni, 11.15 Uhr); und schließlich Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe, der sich an der Veranstaltung „Pflege, was kommt auf uns zu?“ beteiligt (6. Juni, 11 Uhr).

Großer Höhepunkt des Aktionsprogramms ist am 6. Juni die Diakonie-Parade. Ab 14 Uhr werden von der Lautenschlagerstraße aus über 1200 Menschen aus 46 verschiedenen Gruppen der Jugend- und Altenhilfe, von Behinderten- und Pflegeeinrichtungen, von Kirchengemeinden und Schulen durch die Innenstadt ziehen. Im Diakonieviertel wird während des Kirchentags für fünf Euro Essen unter dem Motto Schwäbisch, diakonisch, gut! angeboten.

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