Hamburg will Barrierefreiheit und Inklusion weiter vorantreiben

Bis Ende 2015 sollen zunächst 57 Haltestellen von U- und S-Bahnen behindertengerecht umgebaut werden, neun weitere in 2016. Auch der Anreiz für Inklusion am Arbeitsplatz soll erhöht werden.

Der SPD-Senat will die Lebensbedingungen für Menschen mit Behinderung in Hamburg weiter verbessern. So sollen etwa zusätzliche U- und S-Bahn-Stationen einen Aufzug bekommen, damit die Stadt in den kommenden fünf Jahren für Menschen mit Behinderung leichter zugänglich wird.

„Wir wollen noch bis zum Ende der nächsten Legislaturperiode barrierefrei sein“, sagte Sozialsenator Detlef Scheele (SPD) am Dienstag im Hamburger Rathaus. Zudem will die Stadt den Umbau hin zu barrierefreien Wohnungen unterstützen und Anreize für die Inklusion am Arbeitsplatz setzen.

Die Stadt habe die UN-Behindertenrechtskonvention in den vergangenen zwei Jahren in vielen Bereichen umgesetzt, sagte Scheele. „Wir erweitern deshalb den Handlungsrahmen des Landesaktionsplanes, um zu mehr Inklusion zu motivieren.“

Bis Ende 2015 sollen 57 Haltestellen von U- und S-Bahn barrierefrei zugänglich sein, das entspricht einem Anteil von 63 Prozent. Neun weitere Stationen sollen 2016 folgen.

Scheele berichtete, in den vergangenen Jahren seien rund 1800 Wohnungen für Behinderte gebaut und weitere 800 mit einem barrierefreien Umfeld ausgestattet worden. Dank einer Förderung aus dem Budget für Arbeit hätten zudem mehr als 100 Menschen mit Behinderung eine Stelle im allgemeinen Arbeitsmarkt bekommen.

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