Drogenhandel: Dealer im Rollstuhl handelte mit Heroin

Hannover – Er hat nur noch ein Bein, ist schwerbehindert, sitzt im Rollstuhl. Jetzt hatte Peter S. (60, Name geändert) wegen Drogenhandel einen Termin beim Amtsgericht.

Rauschgiftfahnder erwischten ihn an der Fernroder Straße beim Dealen. Im Kissen seines Rollstuhls hatte er 13,7 Gramm Heroin versteckt, 650 Euro Dealgeld dabei. Der Ex-Junkie (14 Vorstrafen, erhält Methadon) habe Stoff verkauft, um eigenes Heroin zu finanzieren. Als Grund für den Konsum gibt er an: „Ich hatte Phantomschmerzen im amputierten Glied.“

Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in der Südstadt fanden Beamte eine geringe Menge Heroin, eine Feinwaage und über 300 Gramm Streckmittel. Merkwürdig: Kurz vor der Wohnungsrazzia soll bei dem Rollstuhlfahrer (lebt von 440 Euro Grundsicherung) eingebrochen worden sein. Was wollten die Diebe bei ihm bloß erbeuten?

Urteil: sechs Monate Haft auf Bewährung.

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