Behindertenbeauftragte Bentele fordert mehr Investitionen in Barrierefreiheit bei Hotels und Restaurants

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Verena Bentele, kritisiert, dass zu wenig in Barrierefreiheit investieren.

„Menschen mit Behinderung und ihre Ansprüche an Essen oder Reisen werden noch zu wenig als wirtschaftlich relevante Gruppe angesehen“, sagte sie der AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe).

„Für viele Menschen mit Behinderung ist es schwierig, sich ohne vorherige Recherche für ein Hotel oder ein Restaurant zu entscheiden.“ So müssten Rollstuhlfahrer oft selbst ermitteln, wo sie die Toilette benutzen können.

Hier ein positives Beispiel: Das Hotel Scandic in Berlin am Potsdamer Platz

Die ehemalige Spitzensportlerin (Skilanglauf und Biathlon), die selbst blind ist, bemängelte, dass an den Eingängen zu Hotels und Restaurants häufig Rampen fehlten, um Stufen zu überwinden. Dann müssten Kunden im Rollstuhl vor der Tür bleiben und könnten nicht mit Freunden gemeinsam Abendessen. „Hier wünsche ich mir mehr Bewusstsein bei den Betreibern.“

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