Rehabilitation Kostenträger

Wer Kostenträger ist, richtet sich nach den Hauptzielen der Rehabilitation und nach versicherungsrechtlichen Voraussetzungen.
In den meisten Fällen sind die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) oder die Gesetzliche Rentenversicherung (GRV) zuständige Kostenträger. Darüber hinaus übernimmt auch die Private Krankenversicherung (PKV), je nach vertraglich vereinbartem Leistungsumfang, die Kosten.
Ebenfalls kann der Kostenträger die Gesetzliche Unfallversicherung (GUV, SGB VII) sein. Dazu gehören gewerbliche und landwirtschaftliche Berufsgenossenschaften oder Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand.
Sie erbringen medizinische, berufliche und soziale Leistungen zur Rehabilitation, wenn die Einschränkung oder der Schaden Folge eines Arbeitsunfalls, Wegeunfalls oder einer Berufskrankheit sind.
Rehabilitation Reha vor Rente / AHB
Leistungen deutsche Rentenversicherung
Die Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil des deutschen Gesundheitssystems.
Die Rentenversicherung erbringt ihre Leistungen nach dem Grundsatz „Rehabilitation vor Rente“.
Damit bietet die Rentenversicherung Ihnen neben der Altersvorsorge auch Versicherungsschutz gegen das Risiko der vorzeitigen Erwerbsminderung.
Die gesundheitlichen oder behinderungsbedingten Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit sollen damit möglichst dauerhaft überwunden werden.
Unter welchen Voraussetzungen kann ich eine Anschlussrehabilitation erhalten?
Eine Anschlussrehabilitation (AHB) können Sie erhalten, wenn diese nach einer stationären Krankenhausbehandlung erforderlich ist.
Zwischen dem Ende des Krankenhausaufenthaltes und dem Beginn der AHB dürfen aber nicht mehr als 14 Tage liegen.
Das Krankenhaus stellt die Erforderlichkeit fest und hilft Ihnen bei der Stellung des Antrages. Der Sozialdienst des Krankenhauses informiert Sie darüber, welches Verfahren Ihr zuständiger Rentenversicherungsträger für die Einleitung einer AHB vorsieht.
Die AHB kann stationär oder ganztägig ambulant durchgeführt werden und dauert in der Regel 3 Wochen. Sie kann verkürzt oder verlängert werden.
Was muss ich bei der Antragstellung beachten?
Den Antrag stellen Sie bereits während Ihres Aufenthaltes im Krankenhaus.
Die Ärztin beziehungsweise der Arzt des Krankenhauses muss festgestellt haben, dass Sie für eine Anschlussrehabilitation (AHB) geeignet sind.
Die Krankenhausverwaltung beziehungsweise der Sozialdienst wird mit Ihnen klären, ob für Sie ein Anspruch auf eine AHB besteht und wie das weitere Verfahren abläuft.
Wer trägt die Kosten der Leistung und muss ich selbst etwas zuzahlen?
Ist die Deutsche Rentenversicherung Leistungsträger der Anschlussrehabilitation (AHB), trägt sie die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, ärztliche Betreuung, therapeutische Leistungen und medizinische Anwendungen.

Während einer ganztägig ambulanten AHB besteht keine Zuzahlungspflicht.
Zu den Kosten einer stationären AHB müssen Sie höchstens 10 Euro pro Tag für längstens 14 Tage im Kalenderjahr zuzahlen.
Die bereits im selben Kalenderjahr geleistete Zuzahlung anlässlich einer Krankenhausbehandlung oder einer Anschlussrehabilitation ist anzurechnen.
Tipp:
Sprechen Sie Ihre behandelnde Ärztin beziehungsweise Ihren behandelnden Arzt des Krankenhauses auf eine Anschlussrehabilitation an, sofern Ihnen diese notwendig erscheint.
Ihre Ärztin beziehungsweise Ihr Arzt wird Ihnen dabei sicherlich behilflich sein.
Euer behindert-barrierefrei Team

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