Barrierefreies Wohnen: Wie wollen Senioren im Alter wohnen

Wenn die Barrieren im eigenen Zuhause zu groß werden, sind Viele zu einem Wohnungswechsel gezwungen. Welche Bedürfnisse die Generation 60 plus ans Wohnen hat und was Jüngere beim Kauf beachten können.

Egal ob Wohngemeinschaft, Mehrgenerationenhaus, Pflegeheim oder barrierefreies Haus, die Alternativen für altersgerechtes und barrierefreies Wohnen können ganz unterschiedlich aussehen.

Dreiviertel der Befragten möchten gerne in den eigenen vier Wänden alt werden. Die Optimierung des eigenen Wohnraums wird dadurch zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Um das eigene Zuhause altersgerecht umzubauen und Barrieren zu reduzieren, gibt es Förderungmöglichkeiten, z.B. von der KfW die Förderung „Altersgerechtes Umbauen“. Mit dieser gibt es bis zu 6.250 Euro je Wohnung zur Reduzierung von Barrieren. Außerdem gibt es bis zu 4.000 Euro Pflegezuschuss von den Krankenkassen z.B. zum Einbau von Treppenliften.

Wünsche für Barrierefreies Wohnen:

Allgemein:

  • Installation eines Treppenlifts
  • Beidseitige Handläufe
  • Rutschfeste und sichtbare Stufen
  • Schwellenfreie und breite Türen
  • Hellausgeleuchtete Räume

Schlafzimmer:

  • Aufstehhilfen im Bett
  • Höhenverstellbare Betten
  • Körperangepasste Matratzen
  •  Leuchtende Lichtschalter
  • Viele Steckdosen
  • Lange Beleuchtungsintervalle

Küche:

  • Herd und Spüle unterfahrbar
  • Einrichtungen auf Augenhöhe
  • Sitzgelegenheiten und Stehhilfen
  • Leicht bedienbare Küchengeräte
  • Farblich getrennte Küchenutensilien
  • Viele Verstaummöglichkeiten

Badezimmer:

  • Ebenerdige Dusche
  • Rutschfester Boden
  • Sitzgelegenheiten in Dusche
  • Barrierefreie Toilette
  • Haltegriffe
  • Bequemer Wannen-Einstieg
  • Notrufgerät/Hausnotruf
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3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Wie Sie bereits sagen, können die Umsetzungen fürs barrierefreie Wohnen sehr unterschiedlich ausfallen. Ich denke, dass die Planung eines barrierefreien Badezimmers individuellen Ansprüchen obliegen sollte. Dies ist sicherlich in Rücksprache mit dem Unternehmen machbar.

    Antworten
  • Juliane R.
    28. Juni 2019 10:26

    Die aufgelisteten Möglichkeiten für seniorengerechtes Wohnen zuhause sind sehr hilfreich, auch die Fördermöglichkeiten. Für Senioren, für die das Bedienen des Herds oft eine Gefahr ist, wenn man mal das Essen auf dem Herd vergisst, gibt es eine noch eine sehr hilfreiche Lösung: Es gibt ein Gerät, das die Herdplatten überwacht und den Herd automatisch ausschaltet, wenn es zu heiß wird, damit kein Brand entsteht. Solche Geräte heißen Herdwächter und können über einen Elektriker eingebaut werden. Sehr praktisch für den Brandschutz!

    Antworten
  • Danke für die Informationen zu Seniorenwohnungen. Die Großeltern meiner Bekannten, haben sich entschlossen in eine Wohnung für Senioren zu ziehen. Sie haben lange darüber nachgedachten, ob sie in eine WG, Pflegeheim oder zu ihren Kindern zu ziehen. Sie haben sich schließlich für eine barrierefreie Wohnung entschlossen und sind sehr zufrieden damit.
    https://www.seniorenhaus.at/freie-apartments

    Antworten

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