Ab 5 Juli im Kino: LIEBE BRINGT ALLES INS ROLLEN

Inhalt: Jocelyn sitzt gerade im Rollstuhl seiner Mama. Die junge, attraktive Krankenpflegerin verkennt die Situation und Jocelyn nutzt die Gunst der Stunde. Warum sollte er nicht einmal versuchen, für die nächste Eroberung die Mitleidskarte auszuspielen?

Jocelyn (Franck Dubosc), der smarte Geschäftsmann, sitzt gerade beim Essen mit seinem Freund Max (Gérard Darmon), um von seinem neuesten Abenteuer zu berichten, als sein Bruder Lucien (Laurent Bateau) anruft. Ihre Mutter Odette ist verstorben.

Mit Verspätung und in salopper Kleidung erscheint Jocelyn zur Beerdigung. Lucien drängt seinen Bruder, vor dem Verkauf noch einmal das Haus der Mutter zu besuchen. Als er dort in Erinnerungen schwelgt, überrascht ihn die neue Nachbarin Julie. Jocelyn sitzt gerade im Rollstuhl seiner Mama. Die junge, attraktive Krankenpflegerin verkennt die Situation und Jocelyn nutzt die Gunst der Stunde. Warum sollte er nicht einmal versuchen, für die nächste Eroberung die Mitleidskarte auszuspielen?

Doch das Daten mit dem Rollstuhl läuft für Jocelyn anders als gewohnt. Julie verfällt nicht dem holprigen Charme des viel älteren Mannes. Stattdessen lädt sie Jocelyn zu einem Besuch bei ihrer Familie ein, mit dem Hintergedanken, ihn ihrer Schwester Florence (Alexandra Lamy) vorzustellen. Der ahnungslose Jocelyn will unbedingt an seinen Eroberungsplänen festhalten und sagt zu. Als er in seinem

Rollstuhl bei Julies Familie eintrifft, muss er zu seiner großen Überraschung feststellen, dass Florence ebenfalls im Rollstuhl sitzt. Florence liebt klassische Musik, spielt Tennis und führt ein unabhängiges Leben. Sie und Jocelyn scheinen nichts gemeinsam zu haben und ganz sicher nicht den Rollstuhl. Doch Jocelyn schaut Florence mit den Augen eines Mannes an – und ihr gefällt das. Er hingegen ist noch nicht bereit, den Schritt aus seiner Festung aus Lügen und Selbstbetrug zu wagen. Eine Festung, die aus einer Reihe Freud’scher Probleme besteht – die Angst vor dem Älterwerden, die nicht verarbeitete Trennung seines Vaters von der Familie und der Tod seiner Mutter. So hat Jocelyn im Laufe der Zeit allen Respekt verloren. Den Respekt gegenüber seinen Angestellten, wie seiner Sekretärin Marie (Elsa Zylberstein), gegenüber Frauen und viel schlimmer noch, den Respekt vor sich selbst.

Der einzige, dem er sich offen anvertraut, ist Max (Gérard Darmon). Er ist es auch, der Jocelyn davor warnt, weiter den Behinderten zu spielen. Doch Jocelyns Interesse an Florence wächst. Sie zeigt ihm ihre Welt und zwingt ihn zu erkennen, was es bedeutet mit einer Behinderung zu leben. Er muss erkennen, Florence ist nicht nur witzig und selbstbestimmt, sie „denkt schneller, bewegt sich schneller und lebt mehr als” er es je getan hat. Jocelyn kann es nicht länger leugnen: Er hat sich verliebt. Das zwingt ihn, endlich ehrlich zu sein – gegenüber sich selbst, aber vor allem gegenüber Florence. Doch wie schafft er es aus einem Leben voller Lügen und Selbstbetrug auszubrechen, in dem er sich so gut eingerichtet hat? Jocelyn versucht es mit einem Wunder. Gemeinsam mit seinem Freund Max und seiner Sekretärin Marie fährt er mit Florence nach Lourdes, dem katholischen Wallfahrtsort im Südwesten Frankreichs. Dort soll aus Jocelyn, dem „Rollstuhlfahrer“, Jocelyn der „Gehende” werden. Was er allerdings nicht weiss, Florence hat ihn längst durchschaut. Aber sie tut so, als würde sie seine

Lüge nicht bemerken. Warum sollte man diesen liebevollen Blick nicht ausnutzen, warum sollte man nicht im Hier und Jetzt leben und diese Situation genießen, die so gut tut? Jedenfalls so lange, bis die Wahrheit ans Licht kommt und Jocelyn auf seinen beiden Beinen vor ihr steht. Dann wird sie ihn verlassen müssen. Er bringt es nicht übers Herz, das „Wunder” geschehen zu lassen. Aber als er auf dem Rückweg von Lourdes in einer kritischen Situation Florence’ Leben retten will, bleibt ihm nicht anderes übrig, als aufzustehen und loszulaufen. In diesem Moment wird ihm klar, was er verloren hat und dass seine eigene, seelische Behinderung viel schwerer wiegt als irgendeine körperliche Beeinträchtigung.

Er entschuldigt sich bei Florence – und er wird sie erst wiedersehen, als er selbst vor seiner größten körperlichen Herausforderung steht: dem New York Marathon. Gerade als Jocelyn aufgeben will und seine Beine ihn nicht mehr tragen, ist es Florence in ihrem Rollstuhl, die ihm hilft. Gemeinsam rollen sie durchs Ziel. Sie sind angekommen.

LIEBE BRINGT ALLES INS ROLLEN.

Vorheriger Beitrag
Rollstuhl Hotel BQ Alcudia Sun Village Las Gaviotas Spanien barrierefrei
Nächster Beitrag
Wir sind auf der IRMA Messe Hamburg vom 22.6.-24.6.2018

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

12 − elf =

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0
Abonnenten bei YouTube Kanal barrierefrei1
Menü