Rollstuhlfahrer überfallen – Polizei fahndet mit Phantombild

Nach einem brutalen Überfall auf einen Rollstuhlfahrer in Frankfurt fehlt von den Tätern jede Spur. Jetzt sucht die Polizei mit Phantombild nach einem der Täter. Er schleifte sein behindertes Opfer meterweit über den Boden.

Am Abend haben zwei Männer im Frankfurter Stadtteil Niederrad versucht, den Rollstuhlfahrer Mario Z. vor dessen Haustür auszurauben. Ein Täter zerrte an der Handtasche des 37-Jährigen. Es gelang ihm aber nicht, sie ihm zu entreißen. Er zerrte so stark an der Tasche, dass er den Behinderten aus seinem Rollstuhl riss und mehrere Meter weit über den Boden schleifte.

Erst als eine Nachbarin auf den Überfall aufmerksam wurde und zu schreien begann, ließ der Täter von seinem Opfer und machte sich mit seinem Komplizen davon – ohne Beute. Z. zog sich an Ellenbogen und Knien Schürfwunden zu. Einem Reporter des hr-Magazins maintower sagte der 37-Jährige: “Ich hätte es mir nie vorstellen können, dass man im Rollstuhl überfallen wird.”

25 bis 30 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß

Obwohl der Rollstuhlfahrer die zwei Männer ganz gut beschreiben konnte und einer von ihnen eine auffällige Jacke mit dickem Fellkragen und drei roten Punkten an einem Ärmel trug, konnte die Polizei die Täter noch nicht ermitteln. Fünfeinhalb Wochen nach dem Überfall greift sie daher zum Mittel der Öffentlichkeitsfahndung: Am Dienstag gab die Polizei ein Phantombild des mutmaßlichen Haupttäters heraus.

Das Bild zeigt eine Darstellung des Mannes, der an Mario Z.s Tasche zerrte und ihn aus seinem Rollstuhl riss. Der Gesuchte soll zwischen 25 und 30 Jahren alt und etwa 1,80 Meter groß sein. Seine Statur beschrieb Z. mit normal bis kräftig, wohingegen der Komplize zierlich gewesen sei, nur etwa 1,75 Meter groß und ebenfalls 25 bis 30 Jahre alt. Der Komplize trug die auffällige Jacke.

Vorheriger Beitrag
Rollstuhl Stadt Paris Frankreich barrierefrei
Nächster Beitrag
Video: Wann bekommt man einen neuen Rollstuhl?

3 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Christa Bäcker
    13. März 2018 12:31

    Niemand bleibt verschont. Tut mir ehrlich leid. Bin selber Rollstuhlfahrerin und habe mir zum Schutz einen Hund angeschafft. Er hilft mir bei allem.

    Antworten
    • Hallo ich kenne sie nicht wünsche trotzdem alles gute .Ich habe auch sehr schreckliches erlebt. Passen Sie auf sich auf Gruß Reinhard Vaclavik

      Antworten
  • Riesensauerei, so etwas 🙁

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte füllen Sie dieses Feld aus

Bitte füllen Sie dieses Feld aus
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein.

fünfzehn + 15 =

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

0
Abonnenten bei YouTube Kanal barrierefrei1
Menü