Ein Berliner Verein bildet Handicap-Hunde aus

Normalerweise sind Hunde trainiert, Sitz zu machen oder das Stöckchen zu holen. Doch diese Golden Retriever können noch viel mehr. Sie bringen Kleidungsstücke aus der Waschmaschine, holen Fahrstühle und öffnen sogar Wohnungstüren.

Der Berliner Verein „Hunde für Handicaps“ bildet die Butler mit der kalten Schnauze aus. „Sie sollen Rollstuhlfahrern den Alltag erleichtern“, sagt Vereinssprecherin Maria Roll. „Im Gegensatz zu Blindenführhunden erledigen diese Behinderten-Begleithunde auch alltägliche Aufgaben.“ So können sie auch Lichtschalter betätigen oder ein klingendes Handy zum Besitzer tragen.

Der Verein kauft die Vierbeiner im Welpenalter und gibt sie dann zur Ausbildung in eine erfahrene Pflegefamilie. „Voraussetzung ist, dass die Hunde von Wesen und Charakter her für diese anspruchsvolle Aufgabe als Assistenzhund geeignet sind“, so Roll. „Sie müssen in ihrem ersten Lebensjahr nicht nur Grundgehorsam lernen und aufs Wort hören. Sie sollten auch keinen ausgeprägten Jagdtrieb besitzen, dafür ruhig und sehr ausgeglichen sein.“

Erst wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, beginnt ein mehrwöchiges Intensivtraining. Je nach Bedarf des künftigen Halters werden den Hunden spezielle Fähigkeiten beigebracht.

Schirmherrin des Vereins ist die Entertainerin Gayle Tufts, der Futtermittelhersteller Mars unterstützt die Mitarbeiter ebenfalls.

„Da unsere Begleithunde leider nicht als medizinische Hilfsmittel von den Krankenkassen anerkannt werden, sind wir natürlich auf weitere Spenden angewiesen“, so Maria Roll.

Für Sie recherchiert

Ihr behindert-barrierefrei Team

 

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