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05.07.2012 09:19 Uhr

Mit Rollstuhl und Rollator barrierefrei ins Klubrestaurant

VON MARKUS MINTEN BAD ZWISCHENAHN - Auch wenn Sportwart und Regattaleiter Dietmar Hobbie sich nicht ganz sicher ist: Mit dem behindertengerechten Fahrstuhl dürfte der Zwischenahner Segelklub (ZSK) einer der ersten, wenn nicht gar der erste Verein mit einer derartigen Einrichtung an seinem Vereinsheim sein. Rechtzeitig zum Sommerfest (siehe Kasten) können somit auch Rollstuhlfahrer, Menschen, die auf Rollatoren angewiesen sind, und Eltern mit Kinderwagen das Klubrestaurant im ersten Stock barrierefrei erreichen.

„Wir haben mehrere Rollstuhlfahrer und einige Mitglieder mit Rollator“, berichtet Hobbie. Damit auch diese am Vereinsleben teilnehmen können, hatte sich der Vorstand Gedanken gemacht, wie die Hürde Treppenhaus zu überwinden sei.

Vor allem Ute Hinrichs hat das Projekt vorangetrieben. „Ein richtiger Aufzug wäre schon relativ aufwendig gewesen“, berichtet sie von den Anfängen. „Aber das Internet macht’s möglich: Die Hubbühne erfüllt den gleichen Zweck ohne viel Aufwand.“ Dennoch mussten änderungen am Dach vorgenommen werden, Fundamente gegossen werden und muss noch die Rasenfläche vor dem Fahrstuhl gepflastert werden.

Aber für rund 20 000 Euro, bezuschusst von Gemeinde und Kreissportbund, hat der rund 450 Mitglieder zählende Verein es dann geschafft. In Betrieb genommen werden kann die Hubbühne mit einer Traglast von 300 Kilogramm mit einem „Eurokey“, der auch zum öffnen von Behinderten-Toiletten dient.

Für Sie recherchiert:

Ihr behindert-barrierefrei Team
Willi Lang

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